280.000
Klanten
Veilige
verzending

Digitaler Euro 2029: Wie Staaten Sparvermögen kontrollieren wollen

21-10-2026PodcastKettner EdelmetalleBegeleidende tekst door AI gegenereerd

Es gibt Sätze, die man nach einem Gespräch nicht mehr loswird. „Alles läuft nach Plan“ ist so einer. Der Publizist Ernst Wolff warnt seit Jahren vor digitalem Zentralbankgeld. Seine These: Die Krisen, die gerade gleichzeitig auf Europa zurollen, seien kein Zufall, sondern Bausteine einer neuen Geldordnung. Man muss diese Sicht nicht in jedem Punkt teilen. Wer aber die Nachrichten der vergangenen Wochen nebeneinanderlegt, erkennt ein Muster, das Sparer beunruhigen sollte.

Es geht um Abgaben auf ruhende Konten in Frankreich und um Brüsseler Pläne, die das Bargeld an den Rand drängen. Es geht um unrealisierte Milliardenverluste in amerikanischen Bankbilanzen, um Cyber-Planspiele der G7 und um eine Rüstungswirtschaft auf Pump. Über allem steht ein Projekt mit festem Zeitplan: der digitale Euro. Die Pilotphase ist für 2027 vorgesehen, die Ausgabe spätestens für 2029.

Frankreich als Versuchslabor: Wenn der Staat an „vergessene“ Konten will

Beginnen wir dort, wo es am konkretesten wird. Nach Berichten über den französischen Haushaltsentwurf für 2027 plant Paris eine einmalige Abgabe von 17 Prozent auf sogenannte vergessene Konten. Gemeint sind Guthaben und Lebensversicherungen, um die sich seit Jahren niemand gekümmert hat. Offiziell klingt das harmlos, fast vernünftig: Geld, das niemand vermisst, soll der Allgemeinheit dienen.

Doch genau hier setzt der Kettner-Blick an. Wer definiert, was „vergessen“ ist? Und wie lange bleibt eine solche Abgabe auf Altfälle beschränkt? Wer einmal akzeptiert, dass der Staat auf ruhendes Privatvermögen zugreift, hat ein Prinzip preisgegeben. Grenzen lassen sich danach verschieben, Prozentsätze ebenso.

Wolff erlebt die Lage nach eigener Aussage derzeit vor Ort in Frankreich. Er beschreibt Proteste mit Hunderttausenden Schülern und Lehrern, Ausschreitungen in den Städten, harte Polizeieinsätze und inzwischen sogar nächtliche Ausgangssperren. In deutschen Medien ist davon erstaunlich wenig zu hören. Nach Wolffs Einschätzung werden die Proteste politisch ausgenutzt, um die Bevölkerung entlang der Achse rechts gegen links zu spalten. Im Hintergrund würden derweil die Zugriffspläne vorbereitet.

Ich bin ziemlich sicher, dass die Regierung tatsächlich an solchen Plänen arbeitet, da schlafende Konten zu aktivieren, weil nämlich die Staatsfinanzen hier wirklich total im Eimer sind. – Ernst Wolff

Was der IWF schon 2013 durchgerechnet hat

Wolff verweist auf ein Dokument, das man tatsächlich im Original lesen sollte: den Fiscal Monitor des Internationalen Währungsfonds vom Oktober 2013 mit dem Titel „Taxing Times“. Darin spielt der IWF eine einmalige Vermögensabgabe durch. Ein Satz von rund 10 Prozent auf das Nettovermögen privater Haushalte würde demnach genügen, um die Schuldenquoten mancher Euroländer auf Vorkrisenniveau zu drücken. Der IWF knüpfte das an Bedingungen. Die Abgabe müsse überraschend kommen und glaubhaft einmalig bleiben, damit die Bürger ihr Vermögen nicht vorher in Sicherheit bringen.

Genau diese Logik sollte jeden Sparer aufhorchen lassen. Eine Maßnahme funktioniert laut Papier nur, wenn die Betroffenen sie nicht kommen sehen. Wolff hält heute eher 20 Prozent für denkbar. Unsere Einschätzung: Die exakte Zahl ist zweitrangig. Entscheidend ist, dass internationale Institutionen den direkten Zugriff auf Ersparnisse längst als Instrument durchrechnen.

Dazu passt, was sonst gerade an neuen Belastungen diskutiert wird. Erst kürzlich haben wir darüber berichtet, wie selbst ein Getränkehersteller bei der geplanten Zucker-Abgabe gegen Finanzminister Klingbeil aufbegehrt. Der Fiskus sucht überall nach neuen Einnahmequellen.

„Faule“ Ersparnisse und die Rolle der EZB

Den Bogen nach Brüssel schlägt eine Aussage von Ursula von der Leyen. Die EU-Kommissionspräsidentin soll die Ersparnisse der Europäer Ende August sinngemäß als „faul“ bezeichnet haben. Rund 10.000 Milliarden Euro lägen auf Bankkonten, und dieses Kapital wolle man für Europas Unternehmen mobilisieren. Offiziell firmiert das unter Schlagworten wie Spar- und Investitionsunion.

Man kann das als wirtschaftspolitischen Weckruf verstehen. Man kann aber auch fragen, wem dieses Geld eigentlich gehört. Die Antwort ist simpel: den Bürgern. Wer privates Erspartes als ungenutzte Ressource betrachtet, über deren Verwendung die Politik mitreden möchte, verschiebt eine Grenze. Das gilt erst recht für eine Kommission, die selbst in Billionenhöhe gemeinsame Schulden aufnimmt.

Wolff hält es für keinen Zufall, dass ausgerechnet Frankreich vorangeht. Christine Lagarde, heute Präsidentin der EZB, war französische Finanzministerin und später Chefin des IWF. Welche Schlüsse man aus diesem Werdegang zieht, bleibt jedem selbst überlassen. Die personelle Linie zwischen Paris, Washington und Frankfurt ist jedenfalls belegbar.

Bargeld unter Druck: Die stille Ausnahme aus Brüssel

Parallel zum digitalen Euro wird in Brüssel geregelt, wo Bargeld künftig noch angenommen werden muss. Banknoten sind gesetzliches Zahlungsmittel, eigentlich müsste sie also jeder akzeptieren. Im Gespräch steht nun eine Ausnahme: Überall dort, wo kein Verkaufspersonal anwesend ist, soll man Bargeld ablehnen dürfen.

  • Automaten für Getränke, Fahrkarten oder Snacks
  • Parkuhren und Parkhäuser
  • Selbstbedienungskassen im Einzelhandel
  • perspektivisch alles, was sich automatisieren lässt

Gleichzeitig soll für den digitalen Euro eine weitgehende Annahmepflicht gelten. Das Ungleichgewicht ist offensichtlich. Das eine Zahlungsmittel wird schrittweise optional, das andere verpflichtend. In einer Welt, in der immer mehr Kassen ohne Personal auskommen, ist das kein Detail. Es ist eine Weichenstellung.

Eine einzige Instanz weiß dann genau, wo ich mich aufhalte, was ich kaufe, wem ich was verkaufe. Das ist eigentlich die Vorstufe zur absoluten und totalen Überwachung. – Ernst Wolff

Was im Verordnungsentwurf wirklich steht

Befürworter betonen gern, der digitale Euro sei „nicht programmierbar“. Ein Blick in den Verordnungsentwurf zeigt ein differenzierteres Bild. Artikel 24 Absatz 1 erlaubt ausdrücklich „bedingte Zahlungen“, die automatisch ausgelöst werden, sobald festgelegte Bedingungen erfüllt sind. Absatz 2 erklärt den digitalen Euro zugleich für „nicht programmierbar“. Die technischen Standards dafür setzt die EZB selbst. Hinzu kommen Haltegrenzen je Bürger, keine Verzinsung und eine Infrastruktur in der Hand der Notenbank.

Unsere Einschätzung: Die Technik schafft die Möglichkeit zur Steuerung. Wie weit sie genutzt wird, entscheidet die Politik von morgen und nicht das Versprechen von heute.

Bankenkrise 2.0: Die Lehre aus der Silicon Valley Bank

Vom Bargeld in der Hosentasche zum Guthaben auf dem Konto. Auch dort baut sich ein Risiko auf, das viele unterschätzen. Nach aktuell genannten Zahlen weist die Bank of America unrealisierte Verluste von rund 109 Milliarden Dollar in ihrem Anleiheportfolio aus, deutlich mehr als noch im Sommer. Unrealisiert heißt: Die Verluste stehen bislang nur auf dem Papier. Sie werden erst schlagend, wenn die Papiere vor Fälligkeit verkauft werden müssen.

Genau dieser Mechanismus hat im März 2023 die Silicon Valley Bank zu Fall gebracht. Der Ablauf ist schnell erzählt:

  1. Die Zinsen steigen, die Kurse bereits gehaltener Anleihen fallen.
  2. Die Bilanz zeigt Löcher, die zunächst niemand sehen will.
  3. Kunden werden nervös und ziehen ihre Einlagen ab.
  4. Die Bank muss Anleihen mit Verlust verkaufen, aus Buchverlusten werden echte Verluste.
  5. Es folgen der Bankrun, die Schließung und die Ansteckungsgefahr für andere Institute.

Wolff sieht die Lage heute nicht verbessert, sondern verschlechtert. Staatsanleihen müssen immer höher verzinst werden. Damit fallen ausgerechnet jene Papiere im Wert, die gerade kleinere Regional- und Lokalbanken als Sicherheit halten. In den USA gibt es nach seinen Worten noch rund 4.000 kleinere Banken. Er hält es für möglich, dass viele davon in den kommenden Jahren in Schieflage geraten. Ein historisches Muster gibt es: In der Großen Depression zwischen 1930 und 1933 brachen in den USA rund 9.000 Banken zusammen. Am Ende wurde der Sektor konzentrierter und die Großen wurden größer.

Und Deutschland?

Die naheliegende Hoffnung lautet, das sei ein amerikanisches Problem. Wolff widerspricht deutlich. Das Weltwährungssystem ist um den Dollar herum gebaut, amerikanische Investoren sind überall aktiv, und Deutschland hängt am US-Finanzsystem wie jedes andere Land. Eine Krise dort schwappt herüber, die Frage ist nur, wie stark.

Wie sich US-Großfinanz derzeit neue Geschäftsfelder sucht, haben wir übrigens in unserem Beitrag über KI-Betongold mit Rissen und die Rechenzentren-Offensive der Wall Street beleuchtet. Auch dort zeigt sich, wie viel Risiko in vermeintlich modernen Anlagevehikeln stecken kann.

Der digitale Euro als „Rettungsanker“?

Hier wird es brisant. Professor Dr. Richard Werner hat den Begriff Quantitative Easing geprägt, unter dem die Notenbanken seit Jahren Geld schöpfen. Er befürchtet, dass ausgerechnet eine Bankenkrise zum Anlass für den digitalen Euro werden könnte. Freiwillig, so seine Überlegung, würde ihn kaum jemand nutzen wollen. Wolff stimmt ihm zu. Auch er rechnet damit, dass das digitale Zentralbankgeld „unter irgendeinem Vorwand“ eingeführt und den Bürgern als letzte Rettung für das System präsentiert wird.

Ein zweites Szenario hält Wolff inzwischen für sehr realistisch: den großen Cyberangriff. Berichten zufolge wollen die G7-Staaten gemeinsame Planspiele gegen KI-gestützte Attacken auf das Finanzsystem durchführen. Wolff erinnert das an die Pandemie-Übungen vor Corona. Sein Gedankenspiel geht so: Nach einem massiven Hack fallen Konten tagelang aus, Daten gelten als kompromittiert. Am Ende heißt es dann, man könne das Geld leider nur noch als digitalen Euro auszahlen.

Je digitaler unser Geld wird, desto angreifbarer wird es auch. Und je angreifbarer es wird, desto leichter lässt sich mit der Angst vor dem Angriff Politik machen.

Ob es so kommt, weiß niemand. Die Frage muss aber erlaubt sein, warum ein System, das seine eigene Verwundbarkeit so genau kennt, gleichzeitig mit Hochdruck an einer noch stärkeren Zentralisierung arbeitet.

Kriegswirtschaft auf Pump: Der verdeckte Inflationsmotor

Über Bankenkrise und Cyberrisiko schwebt eine dritte Gefahr: der Krieg und seine wirtschaftliche Vorstufe, die Aufrüstung. Wolff glaubt nach eigenen Worten wenig an „politische Fehlentscheidungen“. Er sieht dahinter eher Druck großer Finanzakteure, von IWF und Weltbank bis zu den großen Vermögensverwaltern. Das ist seine Deutung. Der ökonomische Mechanismus, den er beschreibt, lässt sich dagegen nüchtern nachvollziehen.

  • Stellt ein Werk von zivilen Gütern auf Rüstung um, ist der Käufer nicht mehr der private Kunde, sondern der Staat.
  • Der Staat ist bereits hoch verschuldet und finanziert Waffen folglich über neue Schulden.
  • Rüstungsgüter erzeugen keinen Konsumnutzen, ihre Finanzierung bläht aber die Geldmenge auf.
  • Ergebnis: Inflationsdruck, den am Ende die Sparer über den Kaufkraftverlust bezahlen.

Als Beispiel nennt Wolff das VW-Werk in Osnabrück, das nach seiner Darstellung in die Rüstungsproduktion übergeht. Deutschland hat diese Entwicklung zweimal erlebt, nach dem Ersten und nach dem Zweiten Weltkrieg. Beide Male explodierte die Rüstungsproduktion, beide Male war das Geld danach praktisch wertlos. Unsere Einschätzung: Wer heute „Wachstum durch Rüstung“ verspricht, verschweigt den Preis. Und dieser Preis wird nicht an der Front bezahlt, sondern an der Supermarktkasse.

Das dunkelste Szenario: Konten als Kontrollinstrument

Wolff denkt das Kriegsszenario konsequent weiter. Kapitalkontrollen, Zuteilungen und gesperrte Auslandsüberweisungen hält er im Notstand für technisch möglich. Er nennt aber ein Beispiel, das noch weiter geht. Im Fall einer wieder aktivierten Wehrpflicht könnten Konten von Wehrpflichtigen, die sich entziehen, gesperrt oder markiert werden. Beim Bezahlen würde das Gegenüber dann sofort sehen, wer sich der Pflicht entzogen hat.

Das ist ein Gedankenspiel und keine beschlossene Politik. Es zeigt aber, worum es beim Streit über digitales Zentralbankgeld im Kern geht. Es geht nicht um Bequemlichkeit an der Kasse. Es geht darum, wer den Schalter in der Hand hält.

Trump, Europa und die Illusion vom Alleingang

Zugleich sendet Washington widersprüchliche Signale. Donald Trump hat Berichten zufolge zahlreiche Sanktionen und Strafzölle gegen Russland ausgesetzt und Wladimir Putin zum G20-Gipfel im Dezember eingeladen. Kehrt Amerika Europa den Rücken? Wolff hält das für Politiktheater mit Blick auf die Midterm-Wahlen. Der Ukraine-Krieg sei in den USA unpopulär, die Unterstützung laufe nach seiner Darstellung aber faktisch weiter. Er verweist dabei auf Äußerungen von Außenminister Marco Rubio.

Bemerkenswert ist seine Schlussfolgerung: Ein geringerer US-Einfluss wäre für Europa kein Nachteil, sondern eine Chance, sich aus Abhängigkeiten zu lösen. Wie skurril die transatlantische Debatte inzwischen werden kann, zeigte zuletzt der nackte Gold-Trump im EU-Parlament in Straßburg. Und wie ernst man in Washington zugleich über die Rolle des Goldes nachdenkt, beleuchtet unser Beitrag zu goldgedeckten US-Anleihen und einer möglichen Rückkehr zum Goldstandard.

Juni 1948: Als die Ersparnisse über Nacht verschwanden

Die vielleicht wichtigste Lektion des Gesprächs liegt nicht in der Zukunft, sondern in der Vergangenheit. Am 20. Juni 1948 trat in den Westzonen die Währungsreform in Kraft. Die Reichsmark wurde durch die D-Mark ersetzt. Löhne, Mieten und Preise wurden im Verhältnis 1:1 umgestellt, Sparguthaben dagegen nicht. Nach Umstellung und anschließender Teilstreichung eingefrorener Guthaben blieben von 100 Reichsmark auf dem Sparbuch am Ende 6,50 D-Mark übrig.

Das entspricht einem Verlust von 93,5 Prozent. Getroffen hat es Menschen, die 30, 40 oder 50 Jahre lang diszipliniert gespart hatten. Die Gewinner waren jene, die Sachwerte besaßen: eine Lagerhalle, ein laufendes Unternehmen, ein Auto. Sie behielten ihr Eigentum, die Sparer verloren ihre Lebensleistung.

Ich denke, dass die Hemmungslosigkeit der Politiker heute noch viel größer ist als damals. Und deswegen ist es unglaublich wichtig, sich aus diesem System so weit wie möglich zu verabschieden. – Ernst Wolff

Gold und Silber: Werte ohne Gegenpartei

Was können Edelmetalle, was weder Bankguthaben noch Bargeld leisten? Wolffs Antwort ist so einfach wie grundlegend:

Silber und Gold haben natürlich die große tolle Eigenschaft, dass es da keine Gegenpartei gibt. Das sind Werte, die ich in der Hand halte, die ich auch mitnehmen kann. – Ernst Wolff

Ein Bankguthaben ist ein Versprechen der Bank, Bargeld ein Versprechen der Notenbank. Physisches Gold dagegen ist Eigentum. Es ist kein Anspruch, kein Buchungseintrag und kein Datensatz, den jemand sperren, markieren oder umrechnen kann. Seit über 3.000 Jahren hat es Währungen, Reformen und Reiche überdauert.

Was Edelmetalle im Ernstfall auszeichnet

  • Kein Ausfallrisiko einer Gegenpartei: Keine Bank und kein Staat muss sein Versprechen halten, damit Gold Gold bleibt.
  • Mobilität: Edelmetalle lassen sich mitnehmen, anders als ortsgebundene Sachwerte.
  • Diskretion: Physisches Metall hinterlässt keine digitale Spur bei einer zentralen Instanz.
  • Weltweite Anerkennung: Bekannte Prägungen werden über Grenzen hinweg verstanden.
  • Teilbarkeit: Kleine Stückelungen machen Gold und Silber auch für den Alltag nutzbar.

Die richtige Stückelung für Ihre Strategie

Wer sich mit Goldmünzen absichern möchte, greift oft zu den großen Anlageklassikern. Der 1 Unze Gold Krügerrand 2026 gilt als die Ur-Anlagemünze. Daneben stehen der kanadische Maple Leaf, der in Europa besonders beliebte Wiener Philharmoniker und der britische Britannia. Aus Übersee kommen der American Eagle und das australische Känguru. Sammler schätzen zudem die jährlich wechselnden Motive der Lunar-Serie und des China Panda.

Für Krisenszenarien, wie Wolff sie beschreibt, ist aber auch die kleine Stückelung entscheidend. Mit einer Unze bezahlt niemand einen Wocheneinkauf. Historisch interessant ist das Vreneli zu 10 Franken und sein großer Bruder, das Vreneli zu 20 Franken. Beide waren einst echtes Umlaufgeld der Schweiz. Wer noch feiner stückeln möchte, findet unter den Goldbarren Kleinformate wie den 1g Malta-Münzbarren von Heimerle und Meule. Ein idealer Einstieg ist der 0,1g Goldbarren von Heimerle und Meule, mit dem man bereits für wenig Geld physisches Gold besitzt.

Außerhalb des Systems handlungsfähig bleiben

Wolffs Ausblick auf die kommenden Jahre ist düster. Er erwartet „ganz gewaltige weitere Einschränkungen“, soziale Unruhen und Menschen, die neues Geld nicht akzeptieren werden. Deshalb sei es so wichtig, außerhalb dieses Systems operieren zu können. Ausdrücklich lobt er die Initiative von Dominik Kettner: eine Plattform, auf der kleine und mittlere Unternehmen zeigen können, dass sie Zahlungen in Silber annehmen. Silber ist für Wolff im Alltag das beste Zahlungsmittel überhaupt.

Was heißt das konkret für Sie? Drei Schritte, die jeder für sich prüfen sollte:

  1. Bestandsaufnahme machen: Wie viel Ihres Vermögens existiert nur als Anspruch gegenüber Banken oder dem Staat?
  2. Eigentum aufbauen: Physische Edelmetalle schrittweise ergänzen, in einer Stückelung, die zu Ihren Zielen passt.
  3. Sicher verwahren: Zuhause, im Schließfach oder in einem professionellen Lager außerhalb des Bankensystems, aber immer mit klarem Eigentumsnachweis.

Die Kettner-Einordnung: Kein Zufall, sondern Richtung

Man muss nicht jede These von Ernst Wolff übernehmen, um die Richtung zu erkennen. Frankreich testet den Zugriff auf ruhendes Vermögen. Brüssel bezeichnet private Ersparnisse als zu mobilisierende Masse. Das Bargeld verliert an Automaten und Selbstbedienungskassen seinen Schutz. Ein digitaler Euro mit Haltegrenzen, ohne Zins und mit „bedingten Zahlungen“ steht für 2027 in den Startlöchern. Bankbilanzen, Kriegswirtschaft und Cyberrisiken liefern genügend Anlässe, ihn als „Rettung“ zu verkaufen.

Unsere Einschätzung: Wer 1948 nur Sparbücher hatte, verlor fast alles. Wer Sachwerte hielt, behielt sie. Die Instrumente sind heute digitaler und leiser geworden. Die Logik ist dieselbe geblieben: Wenn Staaten ihre Schulden nicht mehr tragen können, zahlen am Ende die Sparer. Die Frage ist nicht, ob man sich darauf vorbereitet, sondern womit.

Wer tiefer einsteigen möchte, hat heute Abend Gelegenheit dazu. Am 21. Oktober um 19 Uhr findet das kostenlose Live-Webinar „Der digitale Euro kommt“ statt. Mit dabei sind Ernst Wolff, Professor Dr. Richard Werner, Dieter Bohlen, Tom-Oliver Regenauer, Gerald Groß und weitere Gäste. Wolff will dort vor allem einen Punkt vertiefen: den digitalen Rubel in Russland, der sich künftig direkt über das normale Bankkonto und die gewohnte Banking-App nutzen lassen soll. Dieses Modell könnte zur Blaupause für Europa werden. Schauen Sie sich das vollständige Gespräch an und bilden Sie sich Ihr eigenes Urteil. Für Ihr Vermögen gilt dabei vor allem eines: Eigenverantwortung beginnt dort, wo man nicht mehr auf Versprechen vertraut.

Ontvang gratis tips om uw vermogen te beschermen en hoor als eerste van nieuwe producten

Wilt u regelmatig op de hoogte worden gehouden van nieuwe producten, interessant financieel nieuws en exclusieve aanbiedingen? Meld u dan hier aan voor de gratis nieuwsbrief van Kettner Edelmetalle.

Door uw e-mailadres in te voeren en op de knop “Verzenden” te klikken, geeft u de volgende toestemming: “Ik ga ermee akkoord per e-mail te worden geïnformeerd over nieuwe producten, interessant financieel nieuws en exclusieve aanbiedingen en geef daarom toestemming voor de verwerking van mijn e-mailadres voor het toesturen van de nieuwsbrief. Deze toestemming kan ik te allen tijde en zonder opgave van redenen met werking voor de toekomst intrekken. De rechtmatigheid van de verwerking die vóór de intrekking heeft plaatsgevonden, blijft bij intrekking onaangetast.”