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Welt der Kelten Kollektion

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  • Echte Antike: 2.000 Jahre alte Münzen
  • Farbige Boudicca: in Polierter Platte
  • Limitiert: nur 2.000 Stück weltweit

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Artikel-Nr: 3333437
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BeschreibungTechnische DatenPaketinhalt

Kuratierte Kollektion

Die Welt der Kelten

Antike Originale und heutige Prägungen, nebeneinander gelegt.

Eine Sammlung entsteht sonst über Jahre. Diese liegt fertig zusammengestellt vor Ihnen.

4

Stücke in dieser Kollektion

Die Stücke der Kollektion Welt der Kelten Kollektion

Warum als Kollektion

Zusammengestellt statt zusammengesucht.

Wer ein Thema einzeln sammelt, kauft, was gerade lieferbar ist. Ältere Jahrgänge, kleine Auflagen und Prägungen aus anderen Ländern tauchen später auf, oder gar nicht mehr.

Ein roter Faden
Die Stücke sind nach einem Thema ausgewählt, nicht nach dem, was zufällig verfügbar war.
Ein Thema geschlossen
Statt nach und nach zu ergänzen, steht das Thema vom ersten Tag an als Ganzes da.
Die Suche entfällt
Einzeln zusammenzutragen, was hier beisammen liegt, kostet Zeit und Aufmerksamkeit über Jahre.

Was die Zusätze im Namen bedeuten.

Diese Begriffe stehen in den Artikelnamen der Kollektionen. Sie beschreiben, wie eine Prägung hergestellt wurde.

Polierte Platte
Die aufwendigste Prägeart. Der Stempel wird poliert, der Hintergrund der Münze spiegelt, das Motiv steht matt darauf.
Antik Finish
Die fertige Prägung wird nachbehandelt, bis sie dunkel und ungleichmäßig wirkt, wie ein Stück, das lange in der Erde lag.
High Relief
Das Motiv steht deutlich höher aus der Fläche als sonst. Dafür läuft die Münze mehrfach durch die Presse.
Teilvergoldung
Auf eine Silbermünze wird stellenweise eine dünne Goldschicht aufgetragen, damit einzelne Partien hervortreten.

Sammeln braucht sonst Jahre.

Hier steht alles am ersten Tag beisammen.

Verschiedene Prägestätten, verschiedene Jahrgänge, verschiedene Formate: Einzeln zusammengetragen wäre das die Arbeit vieler Abende.

Stücke
4
Feingewicht
31,1 g
Thema
Die Welt der Kelten

Welt der Kelten Kollektion: Drei Originale aus der Eisenzeit, eine Königin in Polierter Platte

Kaum eine Kultur Europas hat ihr Geld so eigenwillig gestaltet wie die Kelten. Keine Herrscherporträts, keine Jahreszahlen, keine Legenden im römischen Sinn – stattdessen abstrahierte Köpfe, galoppierende Pferde, Kreuze und Kugeln. Diese Kollektion bündelt drei handgeschlagene keltische Silbermünzen aus dem 2. und 1. Jahrhundert v. Chr. mit einer modernen Feinsilberprägung, die der berühmtesten Keltin der Antike gewidmet ist. Drei Stücke waren echtes Zahlungsmittel. Eines ist Kunstwerk. Zusammen ergeben sie eine Erzählung, die vom Languedoc über das bayerisch-schwäbische Alpenvorland bis in die Ostalpen und nach Britannien reicht.

Diese vier Münzen sind enthalten

  • 1 Unze Silber Boudicca 2022 PP – 31,1 g Feinsilber 999, Auflage weltweit nur 2.000 Stück, Polierte Platte mit Farbveredelung, Nennwert 2 Dollar (Niue), geprägt von der New Zealand Mint, Lieferung im Etui mit Echtheitszertifikat.

  • Silber Drachme der Kelten, 1. Jh. v. Chr., Stamm der Volcae Tectosages – 2,3 g, ca. 12 mm, handgeschlagene Kreuzdrachme aus Südgallien.

  • Silber Quinar der keltischen Vindeliker, ca. 1. Jh. v. Chr., Alpenvorland zwischen Bodensee und Inn – 2 g, ca. 12 mm, sogenannter Büschelquinar.

  • Keltische Tetradrachme Perlendiadem und Pferd der Epona, ca. 2.–1. Jh. v. Chr., Ost-Noricum – 10,8 g, 22 mm, das schwerste Stück der Zusammenstellung.

Das Rohgewicht aller vier Münzen zusammen beträgt 46,2 g. Die drei antiken Prägungen sind Umlaufware ohne genormten Feingehalt – bei zweitausend Jahre alten Handprägungen gab es schlicht keine Feingehaltsnorm. Die Boudicca dagegen liefert klassisches 999er Feinsilber.

Boudicca: die Frau, vor der Rom sich fürchtete

Die zweite Ausgabe der Serie „Women in History“ zeigt die Königin der Icener in leuchtender Farbveredelung, dahinter die Szene, in der sie ihre Truppen in die Schlacht führt. Nach der römischen Ausbeutung ihres Stammes erhob sie sich um 60 n. Chr. gegen die Besatzer – der Aufstand kostete Zehntausende das Leben und brachte Rom auf der Insel an den Rand des Rückzugs. Die Rückseite trägt das Bildnis von Königin Elizabeth II. von Ian Rank-Broadley sowie Nennwert und Prägejahr. Spiegelglanz, Farbe, Etui, nummeriertes Zertifikat: eine Sammlermünze, wie man sie sich wünscht.

Volcae Tectosages: die Kreuzdrachme aus Südgallien

Ein Plättchen, kaum größer als ein Fingernagel – und ein Musterbeispiel keltischer Abstraktion. Das Vorbild kam aus der griechischen Polis Rhoda: Frauenkopf vorn, Rose hinten. Die Kelten machten daraus über Generationen einen kantigen Kopf, den die französische Forschung „tête cubiste“ nennt, und ein markantes Kreuz mit Symbolen in den Winkeln. Fachlich heißen solche Drachmen deshalb monnaies à la croix. Geprägt wurde im Gebiet um Tolosa, das heutige Toulouse.

Vindeliker: keltisches Kleinsilber aus dem Alpenvorland

Die Vindeliker waren eine keltische Stämmegruppe zwischen Bodensee und Inn; ihr bedeutendstes Oppidum lag bei Manching an der Donau. Ihr Quinar folgt dem römischen Denar in halber Größe. Auf der Rückseite trabt ein Pferd, die Vorderseite zeigt einen Kopf, der über die Prägeperioden immer stärker zum Wirbel aus Büscheln abstrahiert wurde – daher der Sammlername Büschelquinar. 15 v. Chr. unterwarfen Tiberius und Drusus die Vindeliker. Geblieben ist der Name in Augusta Vindelicum: Augsburg.

Ost-Noricum: Perlendiadem und das Pferd der Epona

Das Schwergewicht der Gruppe. Der Avers zeigt einen stark stilisierten Kopf mit dreireihigem Perlendiadem, abgeleitet von makedonisch-griechischen Vorbildern. Auf dem Revers schreitet ein Pferd – traditionell mit Epona verbunden, der keltischen Göttin, deren Name vom gallischen Wort epos („Pferd“) stammt. Obwohl die Noriker über reiche Goldvorkommen verfügten, prägten sie aus Handelsgründen in Silber. Mit der Angliederung an Rom verschwanden diese Tetradrachmen spätestens um 15 v. Chr. aus dem Verkehr. Was heute existiert, stammt aus Boden- und Schatzfunden.

Gold und Silber sind die ältesten Währungen der Menschheit – sie haben alle anderen überlebt. Die Reiche, die diese drei Münzen prägten, sind längst Geschichte. Das Metall liegt noch in Ihrer Hand.

Warum diese Zusammenstellung besonders ist

  • Kontrast mit Konzept: antike Umlaufware neben moderner Polierter Platte – Geldgeschichte und Münzkunst in einer Auswahl.

  • Drei Unikate: jede keltische Münze wurde von Hand zwischen zwei Stempel gelegt und geschlagen. Kein Schrötling ist rund, keine Patina gleicht der anderen.

  • Streng limitiert: die Boudicca mit nur 2.000 Exemplaren weltweit, die antiken Stücke naturgemäß nicht vermehrbar.

  • Substanz statt Versprechen: physisches Silber als Sachwert, geschätzt als Inflationsschutz und Krisenschutz.

  • Werteversand: versicherte und diskrete Zustellung.

Antike Handprägung oder moderne Anlagemünze?

Bullionklassiker wie Maple Leaf oder Wiener Philharmoniker leben vom genormten Feingehalt und vom schlanken Aufgeld – ideal, um planbar Silbergewicht aufzubauen. Die drei keltischen Münzen spielen woanders: Ihr Reiz speist sich aus Alter, Seltenheit und kultureller Bedeutung, nicht allein aus dem Metallgehalt. Gegenüber römischen Denaren oder griechischen Eulen-Drachmen punkten sie mit mitteleuropäischer Herkunft und einer fast modern wirkenden Bildsprache. Zu bedenken ist: Zentrierung, Tönung und Erhaltung schwanken stärker als bei Serienprägungen. Genau darin liegt für viele Sammler der Wert. Die Boudicca wiederum bringt makellose Qualität, klares Feingewicht und eine überschaubare Auflage mit – die perfekte Ergänzung.

Erhaltung: gelaufenes Geld mit ehrlichen Spuren

Die Stücke sind gelaufenes Zahlungsmittel und tragen entsprechende Spuren: dunklere Patina, individuelle Zentrierung, Kerben, Abnutzungen und teils schwächere Legendenpartien. Genau das macht den Reiz aus. Da Prägejahr, Münzstätte und Rückseitenvariante divers sein können, unterscheidet sich das gelieferte Exemplar von der Abbildung – Sie erhalten ein Original, kein Serienprodukt. Bitte haben Sie daher Verständnis, dass die Abbildung im Shop ein Beispiel darstellt und von dem gelieferten Artikel aufgrund historischer Umstände hinsichtlich Optik und Erhaltung individuell abweichen kann.

Für wen sich die Kollektion eignet

Für Einsteiger in die Keltennumismatik, die nicht einzeln zusammensuchen wollen. Für erfahrene Sammler der Serie „Geschichte“, denen Stammesprägungen aus drei Regionen auf einen Schlag willkommen sind. Und für alle, die Edelmetall nicht nur wiegen, sondern begreifen möchten. Da Prägejahr, Münzstätte und Rückseitenvariante bei den antiken Stücken divers sind, kann das gelieferte Exemplar von der Abbildung abweichen – Sie erhalten Originale, keine Serienware. Als Geschenk mit Gesprächswert ist diese Kollektion ohnehin schwer zu übertreffen.

Produktdarstellung kann vom Endprodukt abweichen.

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