Zilveren quinarius van de Keltische Vindeliciërs (ca. 1e eeuw v. Chr. | Alpenvoorland tussen Bodenmeer en Inn)

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- Echtes Original: von Hand geschlagen
- Starkes Motiv: stilisiertes Pferd
- Landesgeschichte: Bayern und Schwaben
- Echtes OriginalVor über zwei Jahrtausenden als Zahlungsmittel im Umlauf
- Starkes MotivDas Pferd stand für Status, Beweglichkeit und Kriegsmacht
- LandesgeschichteDie Römer benannten Augsburg nach diesem Volk
Origineel uit de oudheid
Keltische stammenQuinarius van de Vindeliciërs


U ziet de voorzijde.
Tussen de dag waarop iemand dit stuk met één hamerslag sloeg en de dag waarop u het in handen neemt, liggen ongeveer
2.100jaar
- Met de hand geslagen
- Origineel, geen herslag
- 12 mm diameter
- 30 dagen retourrecht
Plaats in de geschiedenis
Elf tijdperken, duizend jaar, één plank.
De Kelten namen Griekse voorbeelden over en vormden die over generaties om, tot een Apollohoofd een patroon van bogen en punten werd en een span paarden een enkel paard. Dat is geen onvermogen, maar een eigen vormentaal. De Vindeliciërs woonden tussen het Alpenvoorland en het Bodenmeer, de Volcae Tectosages rond Tolosa, het huidige Toulouse.
7e tot 5e eeuw v.Chr.
Archaïsch Griekenland
5e tot 4e eeuw v.Chr.
Klassiek Griekenland
6e eeuw tot 330 v.Chr.
Perzisch Rijk van de Achaemeniden
5e tot 2e eeuw v.Chr.
Carthago
336 tot 30 v.Chr.
Hellenisme
3e tot 1e eeuw v.Chr.
Keltische stammen
Uw stuk
27 v.Chr. tot 235 n.Chr.
Romeinse keizertijd
235 tot 284 n.Chr.
Rijkscrisis en soldatenkeizers
284 tot 313 n.Chr.
Tetrarchie
306 tot 363 n.Chr.
Constantijnse dynastie
395 tot 1453 n.Chr.
Oost-Romeinse Rijk
Bewaren
Het belangrijkste eerst: niet poetsen.
De donkere laag op brons en het matte grijs op zilver heten patina. Die is in de loop van eeuwen gegroeid en geldt onder verzamelaars als kenmerk van echtheid. Wie haar wegpoetst, krijgt geen mooier stuk, maar een beschadigd stuk: veilinghuizen waarderen een blank gepoetste munt geregeld lager dan dezelfde munt met intacte patina.
Alleen aan de rand vastpakken
Vingerafdrukken bevatten zuur en zout. Neem het stuk aan de rand tussen duim en wijsvinger, boven een zachte ondergrond.
Droog en donker bewaren
Vocht is de enige echte vijand. Een zakje of een capsule op een droge plek volstaat; pvc-hoesjes horen daar niet bij, die tasten het oppervlak aan.
Geen middelen, geen borstel
Geen azijn, geen zilverpoetsdoek, geen ultrasone reiniger. Wie een korst verwijderd wil hebben, laat dat over aan een restaurateur, niet aan de gootsteen.
Silber Quinar der keltischen Vindeliker – handgeschlagenes Geld aus dem 1. Jahrhundert v. Chr.
Hier kommt kein Serienprodukt ins Haus, sondern ein Stück Geldgeschichte. Dieser Quinar ist echte Umlaufware der Antike: ein kleiner, kompakter Schrötling aus Silber, rund 12 mm im Durchmesser, etwa 2 g schwer – vor über zwei Jahrtausenden von Hand zwischen zwei Stempel gelegt und mit dem Hammer geschlagen. Wer diese Münze in der Hand hält, hält das Zahlungsmittel eines Volkes, das die Römer erst 15 v. Chr. ins Licht der schriftlichen Geschichte zwangen.
Motiv: Pferd und Büschel – keltische Formensprache in Reinkultur
Die Quinare Süddeutschlands folgen einem römischen Vorbild. Der Denar fand in Gallien starke Nachahmung, allerdings in halber Größe – eben als Quinar. Die Kelten übernahmen die Bildidee aus Kopf und Pferd und formten sie radikal um. Auf der Rückseite trabt oder galoppiert ein Pferd, meist nach links, begleitet von Kugeln, Torques-Bögen oder kleinen Beizeichen. Die Vorderseite zeigt einen Kopf, der über die Prägeperioden immer stärker abstrahiert wurde: aus Haaren werden Büschel, aus dem Gesicht eine „Zange“, am Ende bleibt ein Wirbel mit Zentralpunkten. Daher der Sammlername Büschelquinar. Datiert werden diese Prägungen üblicherweise auf den Zeitraum von etwa 150 bis 50 v. Chr.
Das Pferd war für die Kelten kein beliebiges Dekor. Es stand für Status, Beweglichkeit und Kriegsmacht – ein Bildzeichen, das auf Gold, Silber und Kleinsilber der Donaukelten und Vindeliker immer wieder auftaucht.
Die wichtigsten Daten im Überblick
- Edelmetall: Silber (antike Legierung, kein genormter Feingehalt angegeben)
- Nennwert: Quinar
- Durchmesser: ca. 12 mm
- Rohgewicht: ca. 2 g
- Prägezeit: ca. 1. Jh. v. Chr., Prägejahre divers
- Herkunft: keltische Siedlungsgebiete, Alpenvorland zwischen Bodensee und Inn
- Erhaltung: Umlaufware (gebraucht), Erhaltungsgrade divers
- Kategorie: Sammlerprodukt aus der Serie „Geschichte“
Wer waren die Vindeliker?
Die Vindeliker – lateinisch Vindelici – waren eine keltische Stämmegruppe im Alpenvorland zwischen Bodensee und Inn. Zu ihnen zählten unter anderem die Brigantier um Bregenz und die Estionen um Kempten; ihr Siedlungsraum hieß Vindelicia. Das bedeutendste bekannte Oppidum liegt bei Manching an der Donau, südlich von Ingolstadt. Dort wurde im späten 2. und frühen 1. Jahrhundert v. Chr. in Gold und Silber geprägt – Stempelfunde belegen die Münzherstellung vor Ort. Im Sommer 15 v. Chr. unterwarfen Tiberius und Drusus, die Stiefsöhne des Augustus, die Vindeliker. Ihr Gebiet wurde später mit dem der Raeter zur Provinz Raetia vereinigt. Vom Stammesnamen blieb Augusta Vindelicum – das heutige Augsburg.
Umlaufware mit Charakter – das erhalten Sie
Diese Stücke waren Geld, und sie sehen so aus. Rechnen Sie mit den Spuren von zwei Jahrtausenden:
- dunklere Patina, teils fleckige Oberflächen
- individuelle Zentrierung, nicht perfekt runde Schrötlinge
- Kerben, Abnutzungen und teils schwächere Legendenpartien
- abweichende Rückseitenvarianten, Münzstätten und Prägejahre
Genau das macht den Reiz aus. Jede dieser Münzen wurde von Hand geschlagen, kein Stempelpaar gleicht dem anderen, kein Schrötling ist perfekt rund. Weil Prägejahr, Münzstätte und Variante divers sein können, weicht das gelieferte Exemplar von der Abbildung ab: Die Bilder im Shop sind Beispielfotos, Optik und Erhaltung des tatsächlich gelieferten Artikels können aufgrund der historischen Umstände individuell abweichen. Sie erhalten ein Original – kein Serienprodukt. Wer Präzision im Zehntelmillimeter sucht, greift zu modernen Anlagemünzen. Wer Charakter sucht, greift hier zu.
Antikes Silber, moderner Vermögensschutz
Silber ist seit Jahrtausenden Münzmetall, Tauschmittel und Symbol für Reichtum und Prestige – dieser Quinar ist der lebende Beweis. Bis heute wird Silber weltweit als Rohstoff gehandelt, ist hoch liquide und in Elektronik, Solar- sowie Medizintechnik industriell stark gefragt. Das Angebot ist naturgemäß begrenzt, der innere Wert ergibt sich aus dem Metall selbst und nicht aus dem Vertrauen in eine Regierung oder Notenbank. Im Gegensatz zu Fiat-Geld behält Silber seine physischen Eigenschaften über Jahrhunderte. Deshalb schätzen Anleger und Sammler Silbermünzen als Inflationsschutz, als Krisenschutz und als Sachwert, der sich von Generation zu Generation weitergeben lässt.
Zwei Jahrtausende hat dieses Stück Silber überdauert. Die Währungen, die es kannte, sind längst Geschichte – das Metall ist geblieben.
Steuerlich gilt: Gewinne aus dem Verkauf von Silber sind grundsätzlich steuerfrei, sofern die Haltefrist von mindestens einem Jahr eingehalten wird. Bei antiken Münzen kommt hinzu, dass ihr Wert nicht allein am Metallgehalt hängt, sondern an Seltenheit, Typ und Erhaltung.
Vergleich: antiker Quinar oder moderne Silbermünze?
Moderne Anlagemünzen liefern klare Feingewichte, genormten Feingehalt und tagesaktuelle Handelbarkeit – ideal für den planbaren Aufbau eines Silberbestands. Der Quinar spielt in einer anderen Liga. Er bringt Geschichte, Rarität und Individualität mit, ist dafür aber weder feingehaltsnormiert noch beliebig lieferbar. Umgekehrt gilt: Eine gestanzte Neuprägung erzählt keine Geschichte. Viele Sammler kombinieren daher beides – Anlagesilber als Basis, antike Kelten aus Süddeutschland als Herzstück der Sammlung.
Der Versand erfolgt als Werteversand. Für Einsteiger in die antike Numismatik, für Freunde bayerischer und schwäbischer Landesgeschichte und für alle, die ein echtes Stück Keltenzeit greifen wollen, ist dieser kleine Silberquinar ein hervorragender Startpunkt.
Afbeelding kan afwijken van het eindproduct.







