Bronzen follis keizer Justinianus I (543 n. Chr. | tijd van de herovering van Italië)

Door te bestellen gaat u akkoord met de Algemene voorwaarden en hebt u kennisgenomen van het Herroepingsrecht.
- Echt antik: knapp 1.500 Jahre alt
- Großer Kaiser: schuf die Hagia Sophia
- Ein Unikat: mit eigener Patina
- Echt antikEchtes Geld, das Händler und Soldaten in Byzanz nutzten
- Großer KaiserEr gilt als einer der bedeutendsten Herrscher der Spätantike
- Ein UnikatPatina und Spuren des Umlaufs machen jedes Stück einzigartig
Origineel uit de oudheid
Oost-Romeinse RijkFollis van Justinianus I


U ziet de voorzijde.
Tussen de dag waarop iemand dit stuk met één hamerslag sloeg en de dag waarop u het in handen neemt, liggen ongeveer
1.500jaar
- Met de hand geslagen
- Origineel, geen herslag
- 28 mm diameter
- 30 dagen retourrecht
Plaats in de geschiedenis
Elf tijdperken, duizend jaar, één plank.
In het westen eindigde het keizerschap in 476, in het oosten ging het nog duizend jaar door. De munten worden vlakker en frontaler, de keerzijde draagt vaak alleen nog een groot waardecijfer. Justinianus liet de Hagia Sophia bouwen en Noord-Afrika en Italië heroveren; onder Heraclius ging een groot deel daarvan weer verloren.
7e tot 5e eeuw v.Chr.
Archaïsch Griekenland
5e tot 4e eeuw v.Chr.
Klassiek Griekenland
6e eeuw tot 330 v.Chr.
Perzisch Rijk van de Achaemeniden
5e tot 2e eeuw v.Chr.
Carthago
336 tot 30 v.Chr.
Hellenisme
3e tot 1e eeuw v.Chr.
Keltische stammen
27 v.Chr. tot 235 n.Chr.
Romeinse keizertijd
235 tot 284 n.Chr.
Rijkscrisis en soldatenkeizers
284 tot 313 n.Chr.
Tetrarchie
306 tot 363 n.Chr.
Constantijnse dynastie
395 tot 1453 n.Chr.
Oost-Romeinse Rijk
Uw stuk
Bewaren
Het belangrijkste eerst: niet poetsen.
De donkere laag op brons en het matte grijs op zilver heten patina. Die is in de loop van eeuwen gegroeid en geldt onder verzamelaars als kenmerk van echtheid. Wie haar wegpoetst, krijgt geen mooier stuk, maar een beschadigd stuk: veilinghuizen waarderen een blank gepoetste munt geregeld lager dan dezelfde munt met intacte patina.
Alleen aan de rand vastpakken
Vingerafdrukken bevatten zuur en zout. Neem het stuk aan de rand tussen duim en wijsvinger, boven een zachte ondergrond.
Droog en donker bewaren
Vocht is de enige echte vijand. Een zakje of een capsule op een droge plek volstaat; pvc-hoesjes horen daar niet bij, die tasten het oppervlak aan.
Geen middelen, geen borstel
Geen azijn, geen zilverpoetsdoek, geen ultrasone reiniger. Wie een korst verwijderd wil hebben, laat dat over aan een restaurateur, niet aan de gootsteen.
Bronze-Follis Kaiser Justinian I. – Handgeld aus dem goldenen Zeitalter von Byzanz
Ein Stück Weltgeschichte zum Anfassen: Dieser Bronze-Follis lief im 6. Jahrhundert n. Chr. durch die Hände von Händlern, Handwerkern und Soldaten im Byzantinischen Reich. Geprägt unter Kaiser Justinian I. (527–565), dem Bauherrn der Hagia Sophia. Rund 28 mm im Durchmesser, etwa 17 g schwere Bronze, ein wuchtiges großes M auf der Rückseite. Kein modernes Serienprodukt, sondern ein antikes Original mit knapp 1.500 Jahren Geschichte auf dem Buckel.
Justinian I. – der Kaiser, der Salomo übertreffen wollte
Justinian gilt als einer der bedeutendsten Herrscher der Spätantike. Nach dem Nika-Aufstand des Jahres 532 ließ er die zerstörte Hauptkirche Konstantinopels neu errichten. Die Baumeister Anthemios von Tralleis und Isidoros von Milet vollendeten die Hagia Sophia in nur fünf Jahren; im Dezember 537 wurde sie geweiht. „Salomo, ich habe dich übertroffen!“ soll der Kaiser beim Anblick der gewaltigen Kuppel gerufen haben. Fast tausend Jahre blieb dieser Bau die größte Kirche der Christenheit – und er steht bis heute.
- Corpus Iuris Civilis: Justinians Juristen kodifizierten das römische Recht. Ein Fundament, auf dem europäische Rechtstradition bis heute ruht.
- Rückeroberung des Mittelmeers: Feldherr Belisar gewann Nordafrika zurück, es folgten die langen Gotenkriege in Italien (535–554).
- Justinianische Pest: Ab 542 wütete die Seuche in Konstantinopel. Einzelne Forscher deuten auffällige Porträtveränderungen auf Folles der Jahre 542/543 sogar als Spuren der Erkrankung des Kaisers – ein bis heute diskutiertes numismatisches Rätsel.
Das Motiv: Kaiserbüste und das große M
Mit der Münzreform von 538 änderte sich das Münzbild grundlegend. Statt eines seitlichen Profils zeigt die Vorderseite nun den frontalen Kaiser mit Helm, Diadem und Panzer, in der Rechten den Kreuzglobus, links den Schild. Die Umschrift lautet D N IVSTINIANVS PP AVG – „Unser Herr Justinianus, immerwährender Augustus“.
- Wertzeichen M: Der griechische Zahlbuchstabe M steht für 40 Nummi, also einen ganzen Follis – die größte Bronzemünze des byzantinischen Systems.
- ANNO und Regierungsjahr: Links ANNO, rechts das Jahr der Kaiserherrschaft. Ein Stück mit ANNO XVII entspricht dem Jahr 543/544 n. Chr.
- Offizin: Der Buchstabe unter dem M nennt die Werkstatt innerhalb der Münzstätte.
- Münzzeichen im Abschnitt: CON für Konstantinopel; daneben kommen unter anderem NIKO (Nikomedia), KYZ (Kyzikos) und THEUP (Antiochia) vor.
Die technischen Eckdaten
- Nennwert: Follis (40 Nummi)
- Material: Bronze – Feinheit, Stückelung und Prägejahr divers
- Durchmesser: ca. 28 mm
- Rohgewicht: ca. 17 g
- Herkunftsland: Oströmisches Reich (Byzanz)
- Zustand: Umlaufware, Erhaltungsgrad divers
- Serie: Geschichte · Anlagetyp: Münze · Anlagezweck: Sammlerprodukt
- Lieferung als versicherter Werteversand
Umlaufware mit Charakter – jedes Exemplar ein Unikat
Diese Stücke waren gelaufenes Zahlungsmittel und tragen die Spuren ihres Dienstes: dunklere Patina, individuelle Zentrierung, Kerben, Abnutzungen und teils schwächere Legendenpartien. Genau das macht den Reiz aus. Da Prägejahr, Münzstätte und Rückseitenvariante divers sein können, unterscheidet sich das gelieferte Exemplar von der Abbildung – Sie erhalten ein Original, kein Serienprodukt. Bitte haben Sie daher Verständnis, dass die Abbildung im Shop ein Beispiel darstellt und von dem gelieferten Artikel aufgrund historischer Umstände hinsichtlich Optik und Erhaltung individuell abweichen kann. Ein Tipp aus der Praxis: Die gewachsene Patina niemals blank polieren – sie ist Teil der Geschichte und für Kenner ein Qualitätsmerkmal.
Wer diesen Follis in der Hand hält, hält Geld aus einer Zeit, in der Konstantinopel die reichste Stadt der bekannten Welt war.
Follis, Solidus und die Frage der Größe
Im Byzantinischen Reich war der Follis das Alltagsgeld der breiten Bevölkerung, während der goldene Solidus als Leitwährung des Mittelmeerraums diente. Justinians Reform von 538 machte den Follis zeitweise zu einem regelrechten Schwergewicht von über 20 Gramm; danach ging das Gewicht wieder zurück, weshalb Prägungen der 540er Jahre kompakter ausfallen. Für Sammler ergibt sich daraus ein hübscher Vergleich: Ein Follis bietet antike Großmünzen-Optik und dichte Geschichte, ein Solidus derselben Epoche punktet mit dem Edelmetallwert des Goldes und wird entsprechend höher gehandelt. Auch spätere byzantinische Kaiser wie Herakleios ließen Folles schlagen – Justinians Prägungen gelten jedoch als die klassischen Vertreter der Gattung und sind für viele Sammler das Herzstück einer Byzanz-Abteilung.
Für Sammler und geschichtsbegeisterte Anleger
Gold ist die älteste Währung der Menschheit und hat sämtliche Papierwährungen überlebt. Dieser Follis erzählt die andere Hälfte derselben Geschichte: die des täglichen Geldes, das ein Weltreich trug. Als Sammlerprodukt eignet er sich hervorragend für den Einstieg in die byzantinische Numismatik, als Geschenk mit Substanz oder als greifbarer Baustein neben römischen Denaren, antiken Bronzen und modernen Anlagemünzen. Wer Edelmetalle als Bewahrer von Werten schätzt, findet hier den kulturhistorischen Gegenpol zum glatten Barren: ein Zeitzeuge aus dem Oströmischen Reich, dessen Reiz gerade in seiner Individualität und seiner unverwechselbaren Patina liegt.
Afbeelding kan afwijken van het eindproduct.







