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Platin Känguru Nugget

Vom Nugget zum Känguru.

Stuart Devlins Motiv von 1989, heute in Platin.

1‑Unze‑Platinmünze Australian Kangaroo 2026: ein springendes Känguru vor stilisierten Sonnenstrahlen, am Rand AUSTRALIAN KANGAROO und 2026 1oz 9995 PLATINUMWertseite der Platinmünze 2026: König Charles III. im Profil nach links, Umschrift CHARLES III AUSTRALIA 100 DOLLARS

Moliagul, Victoria, 5. Februar 1869

Der Fremde von Moliagul.

Im Bulldog Gully stieß der Bergmann John Deason aus Cornwall auf einen Goldklumpen, nur wenige Zentimeter unter der Erde. Er ergab rund 70 Kilogramm Gold. Der „Welcome Stranger“ gilt bis heute als größter bekannter Nugget aus Schwemmgold.

Holzstich des Goldnuggets Welcome Stranger mit einem Maßstab in Zoll
Holzstich aus der Illustrated Australian News vom 1. März 1869, nach einer Fotografie von Webber jun., State Library Victoria

Die Perth Mint, 1899 als Zweigstelle der Royal Mint für das Gold Westaustraliens eröffnet, gab 1986 erstmals seit 1931 wieder Goldmünzen heraus. Die Serie sollte schon im Namen nach Gold klingen und hieß Australian Nugget. Stuart Devlin zeichnete dafür vier berühmte Funde, einen für jede Größe:

  1. 1 UnzeWelcome Strangergefunden 1869 bei Moliagul, Victoria
  2. 1/2 UnzeHand of Faithgefunden 1980 bei Kingower, Victoria
  3. 1/4 UnzeGolden Eaglegefunden 1931 bei Larkinville, Westaustralien
  4. 1/10 UnzeLittle Herogefunden 1890 bei Marble Bar, Westaustralien
Motive der ersten Ausgabe von 1986, laut Perth Mint

1989 kam das Känguru. Auf der Münze stand weiter THE AUSTRALIAN NUGGET, daher kennt man die Serie im deutschen Handel bis heute als Känguru Nugget.

Stuart Devlin, 1989

Ein Tier, das jeder erkennt.

Die Perth Mint wollte ein Motiv, das man überall auf der Welt erkennt. Der erste Känguru‑Entwurf kam von Stuart Devlin: ein Rotes Riesenkänguru im Sprung, zuerst auf der Polierten Platte, ab 1990 auch auf den Anlagemünzen.

Devlin hatte 1966 schon die Tiere auf Australiens Cent‑Münzen gestaltet, vom Ameisenigel bis zum Schnabeltier. Sein Känguru vor Sonnenstrahlen trägt seit 2018 auch die Platinmünze.

Die Platinmünze 2026 leicht schräg von vorn: Devlins Känguru im Sprung vor stilisierten Sonnenstrahlen

Die Bildseite blieb, auf der Wertseite wechselten Porträt und Umschrift:

  1. 2023

    Wertseite 2023: Königin Elizabeth II. im Profil nach rechts, Umschrift ELIZABETH II 1952‑2022 AUSTRALIA 100 DOLLARS

    Elizabeth II., Porträt von Jody Clark, mit ihren Regierungsjahren 1952 bis 2022

  2. 2026

    Wertseite der Platinmünze 2026: König Charles III. im Profil nach links, Umschrift CHARLES III AUSTRALIA 100 DOLLARS

    Charles III., Porträt von Dan Thorne

    Zur Münze

Die Königin blickte nach rechts, der König blickt nach links. Auf Münzen wechselt die Blickrichtung mit jedem Monarchen, nach einer Tradition, die mindestens bis ins 17. Jahrhundert zurückreicht.

Australisches Schatzministerium, 7. Dezember 2023

Endeavour River 1770, London 1772

Wie das Känguru nach Europa kam.

Das Wort Känguru kommt vom gangurru der Guugu Yimidhirr. Die Besatzung der Endeavour hörte es 1770 am Endeavour River, James Cook schrieb am 4. August „Kangooroo or Kanguru“ in sein Tagebuch.

In London malte George Stubbs das Tier 1772 nach Skizzen und einem Balg. Ein lebendes hatte er nie gesehen. Sein Bild gilt als das früheste Gemälde eines Kängurus in der westlichen Kunst.

Gemälde von George Stubbs, 1772: ein Känguru auf einem Felsen vor weiter Landschaft, den Kopf zurückgewandt
George Stubbs, „The Kongouro from New Holland“, 1772, seit 2013 in den Royal Museums Greenwich

Seit 1908 hält das Känguru gemeinsam mit dem Emu das Wappen Australiens. Seit 1984 springen fünf Kängurus von Stuart Devlin über die Dollarmünze.

1986 bis 2026

Vierzig Jahre.

Zum Jubiläum springen auf den Goldmünzen 2026 zwei Kängurus über das Wasser, in der Ferne liegen Berge. Das Zeichen „40“ erinnert an die erste Ausgabe des Australian Nugget von 1986. Das Bild entwarf Neil Hollis.

Das Zeichen tragen die Goldmünzen, die Platinmünze nicht. Sie zeigt weiter Devlins Känguru.

Goldmünze Australian Kangaroo 2026, 1 Unze im hohen Relief, Polierte Platte: zwei Kängurus springen über das Wasser, dahinter Berge, oben links das Zeichen 40Das Zeichen 40

Seit 1988 in Perth

Platin, das kleine Silber.

Die Spanier nannten das weiße Metall platina, kleines Silber. Antonio de Ulloa beschrieb es 1748 aus den Goldwäschen des Chocó im heutigen Kolumbien, wo es den Goldsuchern im Weg war.

Platin ist dichter als Gold, und doch prägt die Perth Mint beide Anlageunzen auf 32,60 Millimeter. Ihre erste Platinmünze war 1988 der Koala.

Platinmünze Australian Koala: ein Koala an einem Eukalyptusast
1 Unze Platin KoalaZur Münze
Quellen: Perth Mint und Gold Corporation, Royal Australian Mint, Australisches Schatzministerium, Australisches Parlament, Museums Victoria, Victorian Heritage Database, Victorian Government Library Service, Australia Post, State Library of Western Australia, National Museum of Australia, Royal Museums Greenwich, Royal Society of Chemistry, Platinum Metals Review. Bilder: Arthur Streeton, „Golden summer, Eaglemont“, 1889, National Gallery of Australia, gemeinfrei, Ausschnitt; „The Welcome Stranger“, Holzstich, 1869, State Library Victoria, gemeinfrei, Ausschnitt; George Stubbs, „The Kongouro from New Holland“, 1772, Royal Museums Greenwich, gemeinfrei.

Das Platin Känguru Nugget zählt zu den wenigen Anlagemünzen der Welt, die das seltene Weißmetall Platin mit einem der bekanntesten Tiermotive der Numismatik verbinden. Geprägt von der Perth Mint in Westaustralien, ergänzt die Serie seit 2018 die etablierten Känguru-Ausgaben aus Gold und Silber. Dieser Ratgeber erläutert Geschichte, technische Merkmale, Stückelungen, Echtheitsmerkmale, die steuerliche Behandlung sowie die Aufbewahrung der beliebten Platin-Bullionmünze und ordnet sie in das breitere Feld der Platinmünzen ein.

Das Platin Känguru Nugget im Überblick

Kängurus und Australien gehören untrennbar zusammen. Es ist daher folgerichtig, dass die staatliche Landesprägeanstalt Perth das Nationaltier auf zahlreichen Münzen verewigt. International trägt die Serie den Namen Australian Platinum Kangaroo, im deutschsprachigen Raum ist sie als Känguru Nugget geläufig. Die Münze wendet sich sowohl an Anleger, die physisches Platin als Sachwert schätzen, als auch an Sammler, die das jährlich hochwertig ausgeführte Motiv reizt.

Das silberweiße Edelmetall Platin steht seinen bekannteren Verwandten Gold und Silber in Sachen Wertigkeit in nichts nach. Als Bullionmünze folgt der Preis des Platin Känguru Nugget im Wesentlichen dem Platinkurs, der wie bei allen Edelmetallen in US-Dollar notiert wird und Angebot und Nachfrage am Weltmarkt widerspiegelt. Wer sich grundsätzlich für das Metall interessiert, findet einen breiteren Einstieg in der Rubrik Platin sowie bei den Platinbarren.

Die Perth Mint bietet mit dem Känguru-Motiv eine der wenigen durchgehenden Münzserien an, die parallel in allen drei klassischen Anlage-Edelmetallen erscheint. Verwandte Tiermotive derselben Prägeanstalt finden sich etwa beim Koala aus Silber oder beim Kookaburra.

Geschichte der Känguru-Nugget-Serie

Die Wurzeln der Serie reichen weiter zurück als die Platin-Ausgaben selbst. Ursprünglich prägte die Perth Mint ab 1986 eine Goldmünze mit dem Bildnis realer Goldnuggets. Nachdem das ikonische Welcome-Stranger-Nugget als Namensgeber gedient hatte, erfolgte die Umbenennung, und ab 1990 zierte jährlich ein wechselndes Känguru-Motiv die Rückseite.

Vom Gold-Nugget zur Platinmünze

Aufgrund der anhaltenden Beliebtheit startete 2015 eine parallele Silberserie, ehe 2018 die Platin-Variante hinzukam. Damit deckt die Perth Mint das gesamte Spektrum der Anlage-Edelmetalle ab. Wer die Motivwelt aus einem anderen Metall bevorzugt, wird bei den Känguru-Goldmünzen oder den Känguru-Silbermünzen fündig.

Ein seltenes Duo aus Anlage-Platinmünzen

Als die Prägeanstalt 2020 im Rahmen ihrer dritten Lunar-Serie neben Gold und Silber ebenfalls eine Platinausgabe einführte, überraschte das viele Beobachter der Numismatik. Australien zählt seither zu den wenigen Ländern, die parallel gleich mehrere Anlagemünzen aus Platin auflegen. Sammler dieser Motivwelt schauen daher gerne auch auf die Lunar Serie III aus Platin.

Technische Merkmale und Spezifikationen

Das Platin Känguru Nugget wird ausschließlich mit einer Feinheit von 999,5/1000 ausgegeben und besteht damit aus nahezu reinem Platin. Das Standardformat umfasst eine Feinunze, was einem Feingewicht von 31,1 Gramm entspricht. Der aufgeprägte Nennwert beträgt 100 Australische Dollar – ein symbolischer Wert, der deutlich unter dem tatsächlichen Materialwert liegt, wie bei Anlagemünzen üblich.

Die wichtigsten Kenndaten der 1-Unzen-Ausgabe im Überblick:

MerkmalAngabe
EdelmetallPlatin
Feinheit999,5/1000
Feingewicht1 oz / 31,1 g
Durchmesser32,60 mm
Münzstärke2,45 mm
Nennwert100 AUD
Randgekerbt (geriffelt)
PrägeanstaltPerth Mint, Australien

Charakteristisch ist der gekerbte Münzrand, der neben optischen auch praktische Gründe hat und das Nachprägen erschwert. Die klassische Anlageausführung erscheint im Stempelglanz; in einzelnen Jahrgängen legt die Perth Mint zusätzlich veredelte Sammlervarianten auf. Wer verschiedene Weißmetalle vergleichen möchte, findet weitere Optionen unter den Palladiummünzen.

Motiv und Gestaltung

Das Motiv der Bildseite zeigt ein nach links springendes Rotes Riesenkänguru, das von einem Kranz aus unterschiedlich langen Zacken umrahmt wird. Im oberen Randbereich steht der Schriftzug Australian Kangaroo, darunter finden sich Prägejahr sowie die Angaben zu Feingewicht und Platingehalt. Rechtsbündig ist das Münzzeichen P der Perth Mint eingeprägt.

Die Wertseite

Die Wertseite trägt traditionell das Porträt des britischen Monarchen – über viele Jahrgänge das Bildnis von Königin Elizabeth II. Die ersten Profile stammen vom Bildhauer Ian Rank-Broadley, 2019 überarbeitete Jody Clark von der britischen Royal Mint den Entwurf. Umlaufend finden sich die Schriftzüge des Monarchennamens, Australia und der Nennwert 100 Dollars. Sammler enger königlicher Motivwelten interessieren sich häufig auch für die Queen's Beasts oder die Britannia aus Platin.

Wechselndes versus konstantes Motiv

Anders als die jährlich wechselnden Gold-Nuggets zeigt die Platinausgabe ein weitgehend konstantes Motiv, das mit der Silberausgabe übereinstimmt. Diese Kontinuität erleichtert das Wiedererkennen, während sammlerische Abwechslung eher über die Jahrgänge und gelegentliche Sonderausführungen entsteht.

Stückelungen und Auflagen

Das klassische Format des Platin Känguru Nugget ist die 1-Unzen-Münze. In einzelnen Jahrgängen ergänzt die Perth Mint das Angebot um kleinere Teilstückelungen sowie um besonders gestaltete Sammlervarianten. Die Motivwelt aus Gold ist zudem in mehreren Teileinheiten wie 1/10 oz und 1/4 oz verfügbar.

  • 1 oz Platin – das Standardformat für Anleger, mit dem besten Verhältnis von Materialwert zu Prägekosten innerhalb der Serie.
  • Teilstückelungen – kleinere Einheiten senken den Kapitaleinsatz pro Münze, weisen aber einen prozentual höheren Aufschlag auf.
  • Sammlerausführungen – veredelte oder limitierte Varianten mit besonderer Oberflächenbehandlung, gerichtet an Liebhaber der Sammlermünzen.

Für das Platin Känguru Nugget besteht grundsätzlich kein festes Prägelimit. Dennoch wurden die frühen Jahrgänge 2018, 2019 und 2020 mit maximal rund 6.700 Stück vergleichsweise klein gehalten – 2020 fiel die Auflage höher aus. Diese begrenzte Verfügbarkeit trägt zur Nachfrage bei. Wer Platin lieber in Barrenform aufbaut, findet passende Einheiten etwa beim 1 oz Platinbarren.

Hinweis zum Erstausgabejahr

Vereinzelt taucht 2017 als Erstausgabedatum auf. Hintergrund: Der offizielle Verkaufsstart des jeweils aktuellen Jahrgangs beginnt bei der Perth Mint häufig bereits im Oktober oder November des Vorjahres.

Warum Platin statt Gold oder Silber?

Platin ist deutlich seltener als Gold. Die weltweiten Vorkommen konzentrieren sich auf wenige Länder, allen voran Südafrika und Russland. Diese geografische Konzentration macht das Angebot anfällig für Förderschwankungen und verleiht dem Metall seinen ausgeprägten Charakter als knappes Gut.

Hinzu kommt die starke industrielle Nachfrage: Platin ist korrosionsbeständig, hitzefest und ein wichtiger Katalysatorwerkstoff. Branchen wie die Automobilindustrie und die Dentaltechnik sind auf das Metall angewiesen. Dieser doppelte Charakter – Anlagegut und Industrierohstoff – unterscheidet Platin von reinen Anlagemetallen und macht es zu einer eigenständigen Ergänzung neben klassischen Anlagemünzen. Anleger, die breit streuen möchten, kombinieren das Platin Känguru Nugget häufig mit Klassikern wie dem Platin Maple Leaf oder dem Wiener Philharmoniker aus Platin.

Echtheit und Prüfung

Die Perth Mint stattet ihre Prägungen mit mehreren Sicherheitsmerkmalen aus. Beim Platin Känguru Nugget zählen dazu eine Lasergravur als integriertes Sicherheitsmerkmal, der exakt definierte Durchmesser sowie die präzise Randgestaltung. Wer eine Münze prüfen möchte, kann sich an folgenden Kriterien orientieren:

  1. Maße kontrollieren – Durchmesser (32,60 mm), Stärke (2,45 mm) und Gewicht müssen exakt den Herstellerangaben entsprechen.
  2. Randgestaltung prüfen – der gekerbte Rand sollte gleichmäßig und sauber ausgeführt sein.
  3. Prägequalität begutachten – scharfe Konturen, klare Schriftzüge und das Münzzeichen P deuten auf eine originale Prägung hin.
  4. Herkunft beachten – der Bezug über etablierte Fachhändler senkt das Fälschungsrisiko deutlich.

Bei Kettner Edelmetalle durchläuft physisches Edelmetall eine ISO-konforme Echtheitsprüfung, bevor es versichert versendet wird. Für die sichere Handhabung und Lagerung empfiehlt sich passendes Zubehör.

Steuerliche Behandlung von Platinmünzen

Steuerlich unterscheidet sich Platin von Anlagegold. Während Anlagegold in Deutschland gemäß den einschlägigen Regelungen umsatzsteuerbefreit ist, unterliegen Platinmünzen grundsätzlich der Umsatzsteuer. Für Anlagemünzen kommt beim Import und Handel häufig die Differenzbesteuerung zur Anwendung, wodurch die effektive Steuerlast geringer ausfallen kann als der reguläre Satz.

Wichtiger Hinweis

Die steuerliche Behandlung hängt vom Einzelfall und von der jeweils gültigen Rechtslage ab. Dieser Text dient ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzt keine steuerliche oder rechtliche Beratung.

Wer den umsatzsteuerlichen Aspekt vermeiden möchte, orientiert sich häufig an steuerbefreitem Anlagegold, etwa in Form von Goldbarren oder klassischen Goldmünzen. Die Entscheidung zwischen den Metallen hängt letztlich von den individuellen Zielen ab.

Aufbewahrung und Pflege

Platin ist ein besonders widerstandsfähiges Metall und läuft im Gegensatz zu Silber nicht an. Dennoch sollte die empfindliche Prägeoberfläche vor Kratzern und Fingerabdrücken geschützt werden. Für die Lagerung eignen sich:

  • Münzkapseln – ein individueller Schutz pro Münze; passende Größen finden sich bei den Münzkapseln.
  • Münzkassetten und Etuis – für die geordnete Aufbewahrung ganzer Jahrgangsreihen, etwa mit Münzkassetten.
  • Sichere Verwahrung – ein heimischer Tresor oder ein Bankschließfach schützt vor Diebstahl; eine Versicherung wertvoller Bestände ist ratsam.

Grundsätzlich gilt: Anlagemünzen sollten möglichst nur am Rand und mit sauberen Handschuhen berührt werden. Eine Reinigung mit Politur ist zu vermeiden, da sie die Oberfläche beschädigen und den Sammlerwert mindern kann. Weiteres Aufbewahrungszubehör bietet die Rubrik Münztaschen.

Vergleich mit anderen Platin-Anlagemünzen

Das Platin Känguru Nugget bewegt sich in einem überschaubaren Feld internationaler Platin-Bullionmünzen. Zu den bekanntesten Alternativen zählen der kanadische Platin Maple Leaf, der American Eagle aus Platin sowie der österreichische Wiener Philharmoniker. Auch afrikanische und ozeanische Motive sind vertreten, etwa der Somalia Elefant oder der ebenfalls von der Perth Mint stammende Platypus.

Gegenüber diesen Ausgaben punktet das Känguru Nugget mit seiner hohen Feinheit von 999,5, dem markanten Nationaltier-Motiv und den vergleichsweise kleinen Auflagen der frühen Jahrgänge. Wer Motivkontinuität und die enge Verbindung zu einer bekannten Prägeanstalt schätzt, findet in dieser Serie eine attraktive Ergänzung zu den etablierten Klassikern wie dem Krügerrand aus Platin.

Häufig gestellte Fragen zum Platin Känguru Nugget

Welche Feinheit hat das Platin Känguru Nugget? +

Die Münze wird mit einer Feinheit von 999,5/1000 ausgegeben und besteht damit aus nahezu reinem Platin. Das Standardgewicht beträgt eine Feinunze bzw. 31,1 Gramm.

Seit wann gibt es die Platinausgabe des Känguru Nugget? +

Die Perth Mint prägt das Känguru Nugget seit 2018 auch in Platin. Zuvor erschien das Motiv bereits in Gold (ab 1986/1990) und in Silber (ab 2015).

Ist das Platin Känguru Nugget umsatzsteuerpflichtig? +

Anders als Anlagegold sind Platinmünzen grundsätzlich umsatzsteuerpflichtig. Häufig kommt die Differenzbesteuerung zur Anwendung. Die konkrete Behandlung hängt vom Einzelfall und der geltenden Rechtslage ab und stellt keine steuerliche Beratung dar.

Welches Motiv zeigt die Münze? +

Die Bildseite zeigt ein springendes Rotes Riesenkänguru, umgeben von einem Kranz aus Zacken, dazu den Schriftzug Australian Kangaroo und das Münzzeichen P der Perth Mint. Die Wertseite trägt traditionell das britische Monarchenporträt.

Wie unterscheidet sich das Platin Känguru Nugget von den Gold- und Silberausgaben? +

Das Metall ist der wesentliche Unterschied: Platin ist seltener und industriell stark nachgefragt. Zudem zeigt die Platinausgabe ein weitgehend konstantes Motiv, während die Gold-Nuggets jährlich wechseln. Die entsprechenden Ausgaben finden sich in den Rubriken Känguru-Goldmünzen und Känguru-Silbermünzen.

Wie sollte man das Platin Känguru Nugget aufbewahren? +

Ideal ist die Lagerung in einer Münzkapsel, ergänzt durch eine Münzkassette für ganze Jahrgangsreihen. Die Verwahrung erfolgt sicher in einem Tresor oder Schließfach. Die Oberfläche sollte nicht poliert und nur am Rand berührt werden.

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