Gouden tremissis keizer Justinianus I (527-565 n. Chr. | heroveraar van Rome)

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- Zeitzeuge aus Byzanz: 1.500 Jahre alt
- Handgehämmert: jedes Stück ein Unikat
- Geprüfte Echtheit: mit Zertifikat
- Zeitzeuge aus ByzanzAus der Zeit des Bauherrn der Hagia Sophia
- HandgehämmertWellungen und Umlaufspuren machen jede Münze einzigartig
- Geprüfte EchtheitEin beigefügtes Zertifikat bestätigt das Original
Origineel uit de oudheid
Oost-Romeinse RijkTremissis van Justinianus I


U ziet de voorzijde.
Tussen de dag waarop iemand dit stuk met één hamerslag sloeg en de dag waarop u het in handen neemt, liggen ongeveer
1.500jaar
- Met de hand geslagen
- Origineel, geen herslag
- 16mm diameter
- 30 dagen retourrecht
Plaats in de geschiedenis
Elf tijdperken, duizend jaar, één plank.
In het westen eindigde het keizerschap in 476, in het oosten ging het nog duizend jaar door. De munten worden vlakker en frontaler, de keerzijde draagt vaak alleen nog een groot waardecijfer. Justinianus liet de Hagia Sophia bouwen en Noord-Afrika en Italië heroveren; onder Heraclius ging een groot deel daarvan weer verloren.
7e tot 5e eeuw v.Chr.
Archaïsch Griekenland
5e tot 4e eeuw v.Chr.
Klassiek Griekenland
6e eeuw tot 330 v.Chr.
Perzisch Rijk van de Achaemeniden
5e tot 2e eeuw v.Chr.
Carthago
336 tot 30 v.Chr.
Hellenisme
3e tot 1e eeuw v.Chr.
Keltische stammen
27 v.Chr. tot 235 n.Chr.
Romeinse keizertijd
235 tot 284 n.Chr.
Rijkscrisis en soldatenkeizers
284 tot 313 n.Chr.
Tetrarchie
306 tot 363 n.Chr.
Constantijnse dynastie
395 tot 1453 n.Chr.
Oost-Romeinse Rijk
Uw stuk
Bewaren
Het belangrijkste eerst: niet poetsen.
De donkere laag op brons en het matte grijs op zilver heten patina. Die is in de loop van eeuwen gegroeid en geldt onder verzamelaars als kenmerk van echtheid. Wie haar wegpoetst, krijgt geen mooier stuk, maar een beschadigd stuk: veilinghuizen waarderen een blank gepoetste munt geregeld lager dan dezelfde munt met intacte patina.
Alleen aan de rand vastpakken
Vingerafdrukken bevatten zuur en zout. Neem het stuk aan de rand tussen duim en wijsvinger, boven een zachte ondergrond.
Droog en donker bewaren
Vocht is de enige echte vijand. Een zakje of een capsule op een droge plek volstaat; pvc-hoesjes horen daar niet bij, die tasten het oppervlak aan.
Geen middelen, geen borstel
Geen azijn, geen zilverpoetsdoek, geen ultrasone reiniger. Wie een korst verwijderd wil hebben, laat dat over aan een restaurateur, niet aan de gootsteen.
Tremissis des Kaisers Justinianus I. – 1.500 Jahre Weltgeschichte in 1,5 Gramm
Motiv: Der Avers zeigt die drapierte und gepanzerte Büste Justinians im Perlendiadem nach rechts, umlaufend die Titulatur D N IVSTINIANVS P P AVG („Unser Herr Justinian, immerwährender Augustus"). Auf dem Revers schreitet die geflügelte Siegesgöttin Victoria mit Kranz und Kreuzglobus, begleitet von einem Stern im Feld, der Umschrift VICTORIA AVGVSTORVM und dem Abschnittskürzel CONOB – ein Motiv, das kaiserliche Machtsymbolik und frühchristliche Bildsprache in einer einzigen Prägung vereint.
Material / Feinheit: Gold. Der Tremissis wurde in der Spätantike aus nahezu reinem Gold ausgebracht – das Kürzel OB in CONOB stand für obryzum, also geläutertes Feingold. Da es sich um antike, handgehämmerte Umlaufware handelt, ist die Feinheit im Einzelstück divers.
Hersteller: Diverse antike Münzstätten des Oströmischen Reiches; der klassische Typ dieser Zeit stammt aus Konstantinopel.
Feingewicht / Rohgewicht: 1,5 g
Durchmesser: 16 mm
Nennwert: Tremissis – das Drittelstück des Solidus
Prägejahr: diverse, aus der Regierungszeit 527–565 n. Chr.
Herkunft: Oströmisches Reich (Byzanz)
Erhaltung: Umlaufware, bankenüblich
Extras: mit Echtheitszertifikat, Serie „Geschichte", Versand als Werteversand
Manche Münzen sind schön. Diese hier ist ein Zeitzeuge. Wer den Tremissis Justinians in der Hand hält, hält ein Zahlungsmittel, das durch die Hände von Kaufleuten, Soldaten und Beamten eines Weltreichs ging, als Rom bereits gefallen und Konstantinopel zur strahlenden Metropole der bekannten Welt geworden war. Unter den antiken Goldmünzen zählt der Tremissis zu den Stücken mit der größten historischen Fallhöhe – klein im Format, gewaltig in der Bedeutung.
Justinian I. – der Kaiser, der den Westen zurückholte
Flavius Petrus Sabbatius Iustinianus, geboren um 482 in einfachen Verhältnissen, regierte von 527 bis 565 und gilt als einer der bedeutendsten Herrscher der Spätantike. Seine Feldherren Belisar und Narses eroberten Nordafrika von den Vandalen und Italien von den Ostgoten zurück; Teile Spaniens kamen hinzu. Das oströmische Kaiserreich erreichte damit seine größte Ausdehnung seit dem Untergang des weströmischen Reiches. Parallel dazu ließ Justinian das römische Recht kodifizieren – das später so genannte Corpus Iuris Civilis prägt die europäische Rechtstradition bis heute. Und mit der Hagia Sophia, 537 geweiht, entstand ein Bauwerk, das die Zeitgenossen sprachlos machte. Seine Regierungszeit markiert den Übergang von der Antike zum Mittelalter wie kaum eine zweite.
Solidus, Semissis, Tremissis – das goldene Währungssystem von Byzanz
Konstantin der Große hatte mit dem Solidus jene Goldwährung geschaffen, die über Jahrhunderte bemerkenswert stabil blieb und im gesamten Mittelmeerraum akzeptiert wurde. Der Tremissis ergänzte dieses System nach unten:
Solidus: die Leitmünze zu rund 4,5 g Gold – Rückgrat von Staatshaushalt und Fernhandel.
Semissis: das Halbstück, deutlich seltener im Umlauf.
Tremissis: das Drittelstück zu rund 1,5 Gramm, ideal für Alltagszahlungen größeren Umfangs, Soldzahlungen und Geschenke. Tremisses wurden später auch von germanischen Nachfolgereichen nachgeahmt – ein Beleg für das enorme Vertrauen in diese Münze.
Wer eine Goldmünze aus Byzanz erwirbt, kauft nicht nur Edelmetall, sondern ein Stück Staatsvertrauen, das 1.500 Jahre überdauert hat.
Charakter statt Perfektion: die Ästhetik antiker Prägungen
Jeder Tremissis ist ein Unikat. Die Schrötlinge wurden von Hand gehämmert, weshalb Rundung, Zentrierung und Prägeschärfe variieren; leichte Wellungen des Schrötlings, kleine Randunebenheiten und Spuren des Umlaufs gehören zum Wesen dieser Stücke. Genau darin liegt der Reiz: Ein makelloser Hochglanzabschlag könnte diese Geschichte nicht erzählen. Das beigefügte Echtheitszertifikat gibt Ihnen zusätzliche Sicherheit – gerade bei antiken Münzen ein Argument, das schwer wiegt. Genau das macht den Reiz aus. Da Prägejahr, Münzstätte und Rückseitenvariante divers sein können, unterscheidet sich das gelieferte Exemplar von der Abbildung – Sie erhalten ein Original, kein Serienprodukt. Bitte haben Sie daher Verständnis, dass die Abbildung im Shop ein Beispiel darstellt und von dem gelieferten Artikel aufgrund historischer Umstände hinsichtlich Optik und Erhaltung individuell abweichen kann.
Für Sammler und Anleger – Edelmetall mit Geschichte
Gold ist die älteste Währung der Menschheit und hat sämtliche Papierwährungen überlebt, die je gegen es angetreten sind. Der Tremissis führt das anschaulich vor Augen: Das Reich, das ihn ausgab, existiert seit 1453 nicht mehr – das Metall in Ihrer Hand hat seinen Wert behalten. Als Sammlerprodukt verbindet diese Prägung numismatischen Reiz mit dem physischen Charakter von Edelmetall und eignet sich damit sowohl als Einstieg in die antike Numismatik als auch als individuelle Ergänzung eines auf Inflationsschutz und Krisenschutz ausgerichteten Bestandes.
Wer Edelmetalle breiter aufstellen möchte, kombiniert historische Goldprägungen gern mit Silber. Auch Silber blickt auf eine jahrtausendealte Karriere als Münz- und Geldmetall zurück, gilt seit jeher als Wertaufbewahrungsmittel und ist in kleinen Einheiten ein praktisches Tauschmittel in Zeiten von Währungsinstabilität. Hinzu kommt die kräftige industrielle Nachfrage aus Elektronik, Solar- und Medizintechnik, während das förderbare Angebot begrenzt bleibt. Für physische Edelmetalle im Privatvermögen gilt in Deutschland zudem: Nach einer Haltefrist von mindestens einem Jahr sind Veräußerungsgewinne grundsätzlich steuerfrei (§ 23 EStG) – für eine verbindliche Beurteilung Ihrer persönlichen Situation wenden Sie sich bitte an Ihren Steuerberater.
Ob als Herzstück einer Sammlung zur Spätantike, als greifbare Geschichtsstunde für die nächste Generation oder als Sachwert, der von Generation zu Generation weitergegeben wird: Dieser goldene Zeitzeuge aus der Regierungszeit Justinians I. gehört zu jenen Stücken, die man nicht mehr aus der Hand legen möchte.
Afbeelding kan afwijken van het eindproduct.









